30 Jahre ist es mittlerweile her, dass sich in Hettenleidelheim einige junge Leute zusammenfanden, um damals noch als alternativ geltende Kulturformen in die Provinz zu holen: Der Kleinkunstverein „Neuer landweg“ mit dem Sitz in Eisenberg war gegründet. Noch immer gibt es Gründungsmitglieder im Vorstand, die seit jener Zeit eine bemerkenswert kontinuierliche Kulturarbeit geleistet haben. Zwei Vorsitzende hatte der Verein in jener Zeit: zunächst Manfred Asel, der immer wieder mit finanziell risikobehafteten Kultur-Großprojekten den Rahmen dessen, was ein Haufen Ehrenamtlicher zu bewältigen in der Lage ist, ausweitete, und nun Michael Werner-Scheid, der mehr auf gediegene Saalveranstaltungen der Sparten rockig-bluesig-jazziger Musik und Kabarett/Comedy setzt. Mit ihm sprach Roland Happersberger über die durchaus gemütlich-unangefochtene Situation des Jubilars.