Auf den ersten Blick mag das Buch von Nadia Hashimi abschreckend wirken. Die Autorin – in New York geborene Tochter afghanischer Einwanderer und Kinderärztin – ist relativ unbekannt, das Buch 523 Seiten dick, der Titel mit „Das Licht von vierzig Monden“ nicht unbedingt vielsagend. Doch lässt man sich auf dieses Buch ein, zieht es einen relativ schnell in seinen Bann. Seine Sprache ist einfach und flüssig, die Geschichte spannend. Obwohl es im Grunde genommen zwei Geschichten sind, eine Haupt- und eine Nebengeschichte. Doch der Reihe nach.