1865 komponierte Johannes Brahms ein Kammermusikwerk, das allein schon durch seine Besetzung heraussticht: das Trio für Klavier, Violine und Waldhorn in Es-Dur op. 40. Seinerzeit galt das Horn, noch nicht mit dem heutigen perfekten Klappenmechanismus ausgestattet, als zur Kammermusik völlig ungeeignet. Dass dem nicht so ist, will das Horntrio um den Hornisten Tillmann Höfs am Samstag, 21. September, beim Grünstadter Kulturverein beweisen. Brahms’ Horntrio ist das Hauptwerk des Konzerts, das von Grünstadter Gymnasiasten moderiert wird.