1945 war das Jahr, in dem der Zweite Weltkrieg endete. Und es war das Jahr, in dem ein wildes Mädchen die literarische Bühne betrat, elternlos, selbstbestimmt, mit starker Moral, sehr lustig, aber irgendwie auch ganz schön ernst: Pippi Langstrumpf. Von der Zeit, die der literarischen Schöpfung Astrid Lindgrens vorausgingen, berichten die Tagebücher der beliebten schwedischen Kinderbuchautorin, die zwischen 1939 und 1945 entstanden sind und nun in deutscher Übersetzung als „Die Menschheit hat den Verstand verloren“ vorliegen.