Zweibrücken 106 248 Besucher im Rosengarten
In Europa herrscht aktuell eine angespannte Atmosphäre, für „Europas Rosengarten“ gilt das nicht. Die Möglichkeit zum Auftanken im Zweibrücker Großgarten nutzten in der gerade zu Ende gegangenen Saison 106 248 Besucher. Das teilt der Umwelt- und Servicebetrieb (UBZ) mit. Der für den Garten zuständige UBZ-Abteilungsleiter Franz Abraham spricht von einer sehr guten Saison: Im zweiten Jahr in Folge habe man die 100 000-Besucher-Marke knacken können.
Im Jubiläumsjahr 2014 waren rund 118 000 Besucher im Zweibrücker Rosengarten gezählt worden. Abrahams Wunsch für die Saison 2016 lautet: „Im dritten Jahr in Folge über die 100 000 zu kommen.“ Die Vorbereitungen für die nächste Saison haben bereits begonnen, Abraham stellt gerade das Programm zusammen. „Vier Bands wurden schon gebucht“, sagt er, betont aber, dass der UBZ den Garten mit kulturellen Veranstaltungen weiterhin nicht überfrachten werde. „Der Rosengarten soll für sich wirken“, erklärt der Abteilungsleiter. In der am Sonntag zu Ende gegangenen Saison habe der Garten denkwürdig gut gewirkt, schon in der Vorsaison. „Das Konzept unseres gärtnerischen Leiters Heiko Hübscher ist aufgegangen. Schon für die Frühblüher haben sich viele Gartenfreunde interessiert.“ Im April habe man zwischen 2000 und 3000 Leute im Park gezählt. Auch im Herbst sei viel los gewesen, was wiederum den Spätblühern zu verdanken sei. „Mit dem Oktober können wir hochzufrieden sein. Da kamen wie schon im Vorjahr tausend Besucher die Woche und mehr“, erklärt Abraham. Bei den Gartenmärkten sei man ebenfalls im grünen Bereich gelandet. „Der Markt im Frühjahr hatte 12 000 Besucher, der im Herbst 8500. Der Sonntag des Herbstmarkts war mit 5700 Gästen bombastisch.“ Auch mit der Picknick-im-Park-Reihe sei der Publikumsgeschmack wieder getroffen worden. Franz Abraham nennt als Beispiele die Auftritte der Band „Eichelhäher“ mit 1500 und der „Hubbert House Band“ mit 1200 Zuhörern. Für sämtliche Kulturveranstaltungen der Saison hätten sich rund 32 000 Gartenbesucher interessiert. Im 101. Jahr seines Bestehens sei der Rosengarten wieder Anziehungspunkt für zahlreiche Reise- und Ausflugsgruppen gewesen. „Beispielsweise aus der Schweiz. Es zahlt sich aus, dass unser Rosengartenleiter Heiko Hübscher dort Vorträge vor Rosenfreunden hält“, meint Franz Abraham. Der Besitz einer Jahreskarte für den Rosengarten werde offensichtlich immer erstrebenswerter. Mit einer solchen Karte kann man auch vor und nach der Saison noch durch die Anlage bummeln. „Wir haben noch mal zugelegt“, vermeldet der Abteilungsleiter einen Anstieg von 3700 (im Jahr 2014) auf 4300 Jahreskarten für die abgelaufene Saison. Die Vorfreude auf das nächste Frühjahr habe zudem jetzt schon für 400 Vorbestellungen gesorgt. Erhältlich sind die Jahreskarten laut UBZ-Internetseite ab nächstem Montag. (bun)