Bereits mit dem ersten Satz verweist Ulrich Woelk auf die Katastrophe am Ende seines Romans „Der Sommer meiner Mutter“: „Im Sommer 1969, ein paar Wochen nach der ersten bemannten Mondlandung, nahm sich meine Mutter das Leben.“ Man glaubt dann sehr schnell, schon nach den ersten Kapiteln, zu wissen, was der Hintergrund dieses Selbstmords sein könnte. Und wird doch völlig überrascht.