Das Vorhaben, auf dem Grundstück Asselheimer Straße 25 in Grünstadt ein Altenheim zu bauen, wurde aufgegeben (wir berichteten). Nun soll das gut 4000 Quadratmeter große Areal, auf dem die sogenannte Stocké-Villa steht, verkauft werden. Anlass für einen Blick ins Archiv: Am 30. Mai 1975 war die Unternehmensgruppe des Bauunternehmers Walter Stocké in Konkurs gegangen. In der Folge entwickelte sich ein Krimi, der erst im Jahr 1991 mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte endete. Die RHEINPFALZ schildert in einer Serie den Fall, der auch die Entwicklung Grünstadts beeinflusste.