Interview: Man kann es heute kaum mehr glauben, aber in den 90er Jahren wurde in Deidesheim allen Ernstes darüber diskutiert, die 1853/54 erbaute ehemalige Synagoge in der Bahnhofstraße einfach abzureißen. Dass es nicht so kam, ist nicht zuletzt dem 1994, vor 25 Jahren, gegründeten Freundeskreis zu verdanken, der sich heute mit vielfältigen Aktivitäten für das Gebäude und das Gedenken an die Opfer der Nazi-Verbrechen engagiert, aber auch darauf setzt in die Zukunft zu schauen. Holger Pöschl hat sich mit dem Vorsitzenden Georg Maybaum unterhalten.