«MASSWEILER.» „Tigerdienst“, damit startet Eva Lindenschmidt von der Tierauffangstation in Maßweiler gegen 8.30 Uhr in den Arbeitsalltag. Die 34-jährige Diplom-Biologin aus Waldfischbach-Burgalben läuft zu den Tigergehegen, überprüft mit einem geschulten, aber keineswegs routinierten Blick die Zaunanlage der exotischen Bewohner, vier an der Zahl. Cara, Varvara, Bela und Sharuk heißen die vier Tiger, die allesamt aus katastrophaler Haltung gerettet wurden, die sie teilweise jahrelang ertragen mussten. Ihnen ein weitestgehend artgerechtes Leben zu gewährleisten, das hat sich der Verein „Tierart“, für den sich Lindenschmidt engagiert, auf die Fahne geschrieben.