Wie ein Draufgänger sieht Michael Wenzel nicht aus. Er fährt einen Viano Bus und findet das ganz praktisch, weil er da einfach sein Fahrrad reinwerfen kann. Er mag es, wenn der Lichtkegel seines Rennrads monoton einen weißen Streifen auf die Straße malt – „das hat was Meditatives“. Doch wenn er in einen Rennwagen steigt, dann schießt das Blut durch seine Adern und seine Augen fangen an zu leuchten.