Rhein-Pfalz Kreis Schwimmen für „Sterntaler“

LUDWIGSHAFEN. Wer in den vier Hallenbädern des Rhein-Pfalz-Kreises über Winter besonders ausdauernd seine Bahnen zieht, darf schon seit vielen Jahren mit einer kleinen Belohnung rechnen. Künftig tun die „Kilometerfresser“ aber nicht nur sich selbst, sondern indirekt auch todkranken Kindern etwas Gutes.
Wie Kreisbeigeordneter Manfred Gräf (CDU) als zuständiger Dezernent erläutert, erschwimmen die Teilnehmer der nächsten Aktion, die am Freitag, 2. Januar, beginnt, nach einem entsprechenden Vorschlag aus den Reihen des Personals nicht nur Urkunden und Freikarten. Diesmal geht es auch um Geld für das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen, berichtet die Kreisverwaltung. Die Sparkasse Vorderpfalz hat sich demnach bereit erklärt, für jeden Kilometer, der bis Ende März zurückgelegt wird, zehn Cent zu spendieren. In Römerberg und Schifferstadt kann man die zurückgelegten Strecken sogar noch bis 14. April notieren lassen. Hintergrund: Diese beiden Bäder sind während des Aktionszeitraums eine Zeit lang wegen Revisionsarbeiten geschlossen. Um Freikarten zu bekommen, ist es wie bisher erforderlich, eine bestimmte Mindestdistanz zu erreichen. Dafür gibt es verschiedene Altersklassen. So winkt Kindern bis zu sieben Jahren bereits eine Prämie, wenn sie während der drei Monate 1000 Meter zusammenbekommen. Für Acht- bis 13-jährige liegt die Untergrenze bei zwei Kilometern. Jugendliche bis 16 müssen schon 25 Kilometer sammeln. Für junge Senioren zwischen 60 und 69 Jahren reichen nach Angaben der Kreisverwaltung dann schon wieder 25 Kilometer. Und wer sein 70. Lebensjahr schon vollendet hat, braucht „nur“ zehn Kilometer zu schwimmen. Je größer die Ausdauer, desto mehr Freikarten gibt es dann nach der Endabrechnung. Die Zahl der Etappen, in denen die Gesamtstrecke bewältigt wird, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Neu ist diesmal auch, dass es eine Gruppenwertung für Familien gibt. Anmeldungen nimmt das Personal in den jeweiligen Schwimmbädern entgegen. (rhp)