Landau Ein Opfer aus Landau

Placeholder-Image

Eine der vier Personen, die bei dem schweren Busunglück am Dienstagvormittag auf der A 4 bei Bad Hersfeld ums Leben gekommen sind, ist eine 67-Jährige Frau aus Landau. Das hat ein Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen in Fulda auf Anfrage bestätigt.

Nach Angaben der hessischen Polizei werden die vier Leichen im Universitätsklinikum Gießen obduziert. Weitere Opfer sind ein 74-Jähriger aus Neustadt, ein 79-Jähriger aus Grünstadt und eine 83-Jährige aus Weisenheim am Berg. Wie am Mittwoch berichtet, gehörten die vier Passagiere zu einer 44-köpfigen Reisegruppe aus der Süd- und Vorderpfalz, die den Jahreswechsel in Leipzig verbringen wollten. Nach RHEINPFALZ-Informationen befanden sich auch mehrere Lambrechter in dem Bus, mindestens einer von ihnen liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Auch aus Herxheimweyher sollen Reisende in Landau zugestiegen sein. Sie alle hatten die Vier-Tages-Tour mit Stadtrundgang, Museumsbesuch und Neujahrskonzert für 740 Euro pro Person gebucht. Die fröhliche Fahrt endete tragisch: Auf der A 4 stürzte der Bus etwa 50 Meter eine Böschung hinunter und überschlug sich. Vier Menschen starben, die anderen 40 Reisegäste und der Fahrer erlitten teils schwere Verletzungen. Nach Angaben des Reiseveranstalters „Palatina Kunst und Kultur“ aus Hanhofen (Rhein-Pfalz-Kreis) wurden die Gäste zu Hause abgeholt und stiegen in Landau, Neustadt oder Ludwigshafen in den Bus. 13 Menschen befanden sich nach Angaben der Polizei am Mittwoch noch in ärztlicher Behandlung. Für Personen, die nur leicht verletzt wurden, hat der Veranstalter bereits am Silvesterabend eine Rückfahrt in die Pfalz organisiert. Auf der Homepage www.palatina-reisen.de nennt er mögliche Kontakte für die Angehörigen. (sas/ks/wkr/pse/rö)

x