«München/Walldorf.» Wer zur gestrigen Siemens-Aktionärsversammlung in die Münchner Olympiahalle wollte, musste durch ein Spalier von gut 200 gegen Stellenabbau und Werksschließungen protestierenden Siemensianern gehen. Bei denen kam nur einmal gute Stimmung auf, als sie von 35 am Freitag in Görlitz losgefahrenen Kollegen per Rad passiert wurden. Görlitz ist einer jener heimischen Gasturbinen-Standorte, die vor dem Aus stehen, was allein in Deutschland 3500 und weltweit das Doppelte an Stellen kosten soll.