Wirtschaft Ravensburger: Die Musik spielt im Ausland

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«Ravensburg». Der Spielehersteller Ravensburger ist im vergangenen Jahr vor allem außerhalb Deutschlands gewachsen. Der Umsatz im größten Bereich Spielwaren sei im Ausland um rund 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, teilte das Unternehmen gestern zum Start der Nürnberger Spielwarenmesse (bis Sonntag) mit.

Zulegen konnte Ravensburger besonders in seinen wichtigsten Märkten USA, Frankreich, Großbritannien und Italien. Es habe eine hohe Nachfrage vor allem nach Spielen und Puzzles gegeben. Der Spielehersteller macht nach eigenen Angaben knapp zwei Drittel seiner Erlöse im Ausland. Innerhalb Deutschlands sei der Umsatz im Bereich Spielwaren dagegen im Vorjahresvergleich um 10 Prozent zurückgegangen, hieß es weiter. Grund dafür sei ein Sondergeschäft im Jahr 2016 mit einem Händler, der zu einem einmaligen Umsatzanstieg in jenem Jahr geführt habe. Ohne diesen Sondereffekt erhöhte sich der Umsatz um 5,9 Prozent. Die Erlöse der Ravensburger Gruppe hätten mit 471,7 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres gelegen.

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