Das Parteiausschlussverfahren gegen den rheinland-pfälzischen AfD-Politiker Jens Ahnemüller wegen mutmaßlicher Kontakte zu Rechtsextremen ist vorerst gescheitert. Das Landesschiedsgericht der Partei hat nach Angaben Ahnemüllers in seinem achtseitigen Urteil festgestellt, dass es keine Zusammenarbeit mit Rechtsextremen gegeben habe. Parteisprecher Robin Classen bestätigte, dass der Antrag gescheitert sei, kündigte aber an, dass der Vorstand wahrscheinlich Widerspruch einlegen werde.