Rheinland-Pfalz Rheingoldhalle: Nach Brand Asbest gefunden

«Mainz». Bei den Aufräumarbeiten nach dem Brand in der Mainzer Rheingoldhalle ist Asbest festgestellt worden. Es gebe daher aktuell einen Stopp auf der Baustelle, sagte Bürgermeister Günter Beck (Grüne) gestern in Mainz. Wegen des Brandes und der folgenden Aufräumarbeiten verzögert sich die Sanierung des großen Kongresssaals in der Halle den Angaben zufolge um ein halbes Jahr. Der Fertigstellungstermin Ende 2020 soll trotzdem eingehalten werden. Der Stoff sei am Montag in der Raumluft nachgewiesen worden, die kontaminierte Stelle sei noch nicht lokalisiert, sagte Beck. Erst wenn dies der Fall sei, könne es weitergehen. Statik und Bausubstanz der Halle seien bei dem Brand nicht angegriffen worden, so der Bürgermeister. Wegen der Aufräumarbeiten und Reparaturen könne es aber erst Ende Oktober mit der Sanierung weitergehen. Bis Ende 2020 soll die Sanierung beendet sein – denn sonst könnten an diese Frist gekoppelte Fördermittel vom Bund in Höhe von 4,8 Millionen Euro verloren gehen. Die genaue Schadenshöhe ist weiterhin unklar. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zur Brandursache dauern an, wie ein Sprecher gestern mitteilte. Das Feuer war am 16. Mai während Dach-Bauarbeiten ausgebrochen.