Wie steht es also um die Zukunft der Oper? Blickt man auf die Auslastungszahlen, die jährlich in der Statistik des Deutschen Bühnenvereins veröffentlicht werden, könnte man zu dem Schluss kommen: gut! Aber die Frage muss doch auch sein, wird es in zehn, 20, 50 Jahren überhaupt noch Opern geben? Also neue Opern, komponiert von lebenden Künstlern? Oder wird der ewige Kreislauf des Immergleichen nicht irgendwann die gesamte Gattung zu Grabe getragen haben?