Tarifkonflikt Verdi: Am Dienstag und Mittwoch Warnstreiks in der Pfalz

Am Dienstag und Mittwoch sind Streiks in der Pfalz geplant.
Am Dienstag und Mittwoch sind Streiks in der Pfalz geplant.

Im Tarifstreit um mehr Gehalt für Beschäftigte im Öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Verdi für Dienstag und Mittwoch Warnstreiks in der gesamten Pfalz angekündigt. „Das Verhalten der Arbeitgeber lässt den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst keine andere Möglichkeit, als sich mit Arbeitsniederlegungen in den Betrieben und Dienststellen zu wehren“, teilt Verdi am Freitag mit.

Auch Pfalz betroffen

Für Dienstag seien regionale Streiks in Worms, Landau und Pirmasens geplant. Am Mittwoch werde zu Streiks in Ludwigshafen und Kaiserslautern aufgerufen. Die Gewerkschaft rechnet mit Kita-Schließungen und Einschränkungen in vielen Bereichen des Öffentlichen Dienstes an beiden Tagen.

In Zweibrücken sind etwa die Mitarbeiter der Zweibrücker Stadtverwaltung, des Umwelt- und Servicebetriebs UBZ, der Kreisverwaltung und der Sparkasse Südwestpfalz sowie Personal von evangelischen Kitas für Dienstag zur Teilnahme am Warnstreik aufgerufen.

In Haßloch sind mehrere kommunale Kindertagesstätten betroffen. Wie stark der Betrieb eingeschränkt sein wird, konnte am Freitag noch nicht mitgeteilt werden.

Das Salinarium in Bad Dürkheim bleibt wegen des Streiks am Mittwoch geschlossen.

Auch in Ludwigshafen und Kaiserslautern werden alle Beschäftigten am 15. Februar zu Streikversammlungen aufgerufen. Verdi-Geschäftsführer Jürgen Knoll rechnet an beiden Tagen mit Kita-Schließungen und Einschränkungen in vielen anderen Bereichen des Öffentlichen Dienstes.

Auch in der Südwestpfalz werden Streiks erwartet. In Pirmasens sollen 200 Beschäftigte im öffentlichen Dienst bei einer Demonstration teilnehmen. Zu den bestreikten Betrieben gehören die Sparkasse Südwestpfalz, die Pirmasenser Stadtverwaltung – dazu gehören auch die städtischen Kindergärten –, die Stadtwerke und das Städtische Krankenhaus.

10,5 Prozent mehr Gehalt gefordert

Verdi fordert für die Angestellten von Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

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