Kopfschüttelnd steht der Landwirt vor seinem Acker in der Gemarkung Langmeil. Auch in der vergangenen Nacht haben die Wildschweine wieder ganze Arbeit geleistet und den vor wenigen Tagen eingesäten Acker durchwühlt. Ihm graut vor der üblichen Prozedur, die nun folgt: Jagdpächter anrufen, gemeinsame Ortsbegehung, Schadensermittlung, Meldung an die Verbandsgemeindeverwaltung und, und und. „Zum Haareraufen“, sagt der Landwirt, „da laufen morgens um 10 Uhr vierzig Sauen vor meinem Schlepper über den Acker – aber weit und breit ist kein Jäger zu sehen“. Nicht nur hier verursacht der hohe Schwarzwild-Bestand Probleme. Beobachtungen in unserer Region.