Donnersbergkreis Kicken in den Ferien

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WINNWEILER. Darauf hatten sich die teilnehmenden 40 Jungen und zwei Mädchen in den Herbstferien am meisten gefreut: Drei Tage Fußball-Camp beim ASV Winnweiler, der die Ferienaktion seit 2010 veranstaltet.

Von Donnerstag bis Samstag, jeweils von 10 bis 16 Uhr, durchliefen die Sechs- bis Zwölfjährigen nicht nur fußballspezifische Stationen auf dem Winnweilerer Kunstrasenplatz, sondern probierten sich auch unter professioneller Anleitung im Tischtennis. Ein großes Abschlussturnier rundete das Camp ab. Bunt gemischt, von den Bambini bis zur D-Jugend, hauptsächlich aus den Verbandsgemeinden Rockenhausen und Winnweiler, vereinzelt auch aus Bad Kreuznach, marschierten die Teilnehmer am Donnerstag erwartungsvoll am Rauhen Weg auf. Der Schwerpunkt richtete sich an den ersten beiden Tagen auf die fußballspezifischen Stationen im Bereich Technik, Taktik, Koordination und Torabschluss, die von den ASV-Jugendtrainern Martin Becker, Thimo Iselborn, Christian Geißler und Frank Theobald angeleitet wurden. „Wir haben die Kinder in altersgerechte Gruppen eingeteilt und die Stationen vom Leichten zum Schweren aufgebaut. Jede von ihnen wurde dann insgesamt viermal von den Gruppen durchlaufen“, erklärte ASV-Sportvorstand und Organisator Franz Mayer. Den Samstagvormittag verbrachten die Mädchen und Jungen in der kleinen Sporthalle des Wilhelm-Erb-Gymnasiums. Michael Messer, Jugendtrainer des TTC Winnweiler, nahm sich die Zeit und brachte den kleinen Fußballer den Tischtennissport näher. Auf sportarttypische Warmmachspielchen folgte Techniktraining: Schlägerhandhaltung, Schlagbewegung, Stellung zum Ball. Zum Abschluss gab es den traditionellen Rundlauf. „Obwohl ich lieber Fußball spiele, hat mir das auch sehr viel Spaß gemacht. Immerhin weiß ich jetzt wie man richtig den Schläger hält“, stellte der zwölfjährige Pius Schultz aus Imsbach mit einem breiten Grinsen fest. Das Abschlussturnier am Samstagnachmittag, diesmal wieder mit dem größeren Lederball, war nicht nur seiner Meinung nach der Höhepunkt. Auch der gleichaltrige Mannschaftskollege Johannes Schwehm aus Rockenhausen empfand das so: „Das war das Beste, auch wenn mein Team nicht gewonnen hat. Insgesamt war das Camp sehr abwechslungsreich. Die Trainer haben das gut gemacht.“ „Mein Dank gilt den Trainern sowie den zahlreichen Betreuern und Eltern, die das Camp unterstützt haben“, sagte Mayer, der darüber nachdenkt, im nächsten Jahr die Altersgrenze etwas weiter nach oben zu verschieben. Dann könnten sich auch fußballbegeisterte C- und B-Junioren, die in den Herbstferien nicht zwei Wochen in Urlaub fahren, in Winnweiler anmelden. (fsm)

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