Während sich die norwegischen Avantgardisten von „Gazpacho“ auf den letzten beiden Alben mit uralten und bösen Kräften auseinandersetzten, geht es auf dem neuen Album „Soyuz“ um die Vergänglichkeit wunderbarer Momente. Als Inspiration dienten unter anderem das zum Pech verdammte russischen Raumschiff Sojus, dessen Kapitän mit der Kapsel verunglückte und die tibetanisch-buddhistische Himmelsbestattung, bei der Verstorbene an Wildvögel verfüttert werden. Mit dem Album „Soyuz“ ist „Gazpacho“ nun auf Tournee und gibt dabei drei Konzerte in Deutschland, in Aschaffenburg, Köln und heute in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen. Unser Redakteur Christian Hanelt sprach mit Keyboarder Thomas Andersen.