Bundeskabinett Verkehrsministerium bleibt in rheinland-pfälzischer Hand

Seit 2009 gehört Patrick Schnieder dem Bundestag an.
Seit 2009 gehört Patrick Schnieder dem Bundestag an.

Der aus der Eifel stammende CDU-Politiker Patrick Schnieder wird Nachfolger von Verkehrsminister Volker Wissing.

Brüderpaare hat es in der Politik schon einige gegeben. Das wohl bekannteste waren der „schwarze“ Bernhard und der „rote“ Hans-Jochen Vogel. Patrick und Gordon Schnieder haben beide das Parteibuch der CDU. Während Gordon Schnieder seit vergangenem September der rheinland-pfälzischen CDU vorsitzt, übernimmt sein Bruder Patrick nun das Bundesverkehrsministerium – eine durchaus überraschende Entscheidung.

Er ist damit der erste CDU-Politiker seit Matthias Wissmann in den 1990er-Jahren auf diesem Posten. Fremd ist dem 56-Jährigen sein künftiges Aufgabengebiet nicht, Schnieder war lange Jahre Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages. Angesichts des 500 Milliarden Euro schweren Finanzpakets für Infrastruktur wird sein Ressort in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen.

Lange Jahre Mitglied des Verkehrsausschusses

Schnieder gehört seit 2009 dem Deutschen Bundestag an, wo er den Wahlkreis Bitburg als direkt gewählter Abgeordneter vertritt. Bis 2018 war er Generalsekretär der rheinland-pfälzischen CDU. Der Jurist ist derzeit Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Schnieder löst als Verkehrsminister den Südpfälzer Volker Wissing (parteilos/ehemals FDP) ab.

Schnieder wurde im Eifelstädtchen Kyllburg geboren und lebt in Arzfeld (Eifelkreis Bitburg-Prüm). Entspannung von der politischen Arbeit findet er nach eigener Aussage beim Klavier- und Orgelspiel.

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