Jahresrückblick 2022 Stadtjubiläum: Ein Anlass, viele Veranstaltungen

Ein roter Faden entlang stadtgeschichtlich bedeutsamer Orte: Dieses Kunstprojekt haben AEG-Schüler auf die Beine gestellt.
Ein roter Faden entlang stadtgeschichtlich bedeutsamer Orte: Dieses Kunstprojekt haben AEG-Schüler auf die Beine gestellt.

Das zweite an eine wichtige historische Wegmarke geknüpfte Jubiläum innerhalb kurzer Zeit steht an: 2019 sind 900 Jahre Augustiner Chorherrenstift der Anlass, 2022 ist es die erstmalige Erwähnung Frankenthals im Lorscher Codex vor 1250 Jahren.

Gefeiert wird zu verschiedenen Zeiten an unterschiedlichen Orten: Schwerpunkt ist die Festwoche Ende Juni. Insgesamt will die Stadt ein vielfältiges Programm mit einer jeweils kleineren Zielgruppe bieten: Es gibt eine auf einer Smartphone-App basierende Rallye, Vorträge und Führungen zu geschichtlichen Themen, eine After-Work-Party in der Erkenbert-Ruine und die Kunstaktion „Ariadne und Albert in Kontakt mit Frankenthal“ des Albert-Einstein-Gymnasiums. Rund 3000 Menschen kommen zu den Veranstaltungen, 1700 davon während der Festwoche.

Kunst aus Frankenthal

Als Publikumsmagnet erweist sich etwas später im Jahr die Jubiläumsausstellung im Kunsthaus: Im Mittelpunkt stehen in drei Räumen einerseits Frankenthaler Motive und andererseits Arbeiten von Künstlerpersönlichkeiten aus der Stadt. Alle Werke entstammen der seit 1949 aufgebauten städtischen Sammlung – ein Hunderte Objekte umfassender Fundus mit klangvollen Namen.

Den Weg Frankenthals vom Provinznest zur Stadt und zum 50.000 Einwohner großen Mittelzentrum zeichnet Geschichtsprofessor Hiram Kümper bei zwei Anlässen nach: der Matinee zur Eröffnung des Festprogramms im Mai und dem Bürgerempfang im Oktober. „Die Stadt ist das, was wir daraus machen“, wirbt er für bürgerschaftliches Engagement.

Party in der Stadtbücherei

Grund zum Feiern hat 2022 eine weitere Institution: Die Stadtbücherei wird 100 Jahre alt. Der zu diesem Anlass organisierte Tag der offenen Tür im September lockt viele Neugierige in die Welschgasse. Besonders beliebt: der Illumat, in dem Zeichner Ideen der Besucher in lustige Zeichnungen verwandeln.

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