Es wird viel gesungen in dem Dokumentarfilm „Maidan“ des ukrainischen Regisseurs Sergei Losnitza; immer wieder die Nationalhymne, „Vitio, ciao, Vitio ciao“ (nach der Melodie von „Bella ciao“, gemeint ist der Moskau hörige Staatspräsident Viktor Janukowitsch, der verschwinden soll), Weihnachtslieder, liturgische Gesänge. Das Singen stärkt die Gemeinschaft der etwa einer halben Million Ukrainer, die ab November 2013 auf dem Maidan-Platz, dem großen Platz in Kiew, protestierten. Doch was soll ein zweistündiger Dokumentarfilm bieten, was die Fernsehbilder nicht schon erzählt haben?