Immer schmaler wird die Straße, immer dichter der Laubwald zu beiden Seiten. Und dann steht er da, auf einem Bergsporn im Grenzland zwischen Nahe und Hunsrück, der 22 Meter hohe, aus Buckelquadern gemauerte Wohnturm jener Burg Sponheim, mit deren Besitzer-Geschlecht Kirchheimbolandens Stadt-Geschichte ihren Anfang nahm. Ein bisschen ergriffen sind da wohl alle Teilnehmer einer Exkursion des Vereins Heimatmuseum, selbst wenn der Hauch der Geschichte hier ansonsten nur noch über wenige Mauerreste streicht.