Es hätte das Buch der Stunde sein können, Christian Torklers Roman-Debüt „Der Platz an der Sonne“. Migration, Flüchtlingskrise, Abschottung der reichen Welt gegenüber jenen Menschen, die nach einem besseren Leben streben: Die Themen unserer Zeit werden darin auf ungewöhnliche, durchaus originelle Weise verhandelt. Letztlich verrennt sich Torkler jedoch ins Plakative, schafft es zudem nie, ein anspruchsvolles sprachliches Niveau durchzuhalten. Schade.