Coronavirus Corona-Verdachtsfälle an etwa hundert Schulen in Rheinland-Pfalz
In der ersten Woche nach Schulbeginn sind an etwa 100 Schulen in Rheinland-Pfalz wegen einzelner Corona-Infektionen Hunderte Schüler und Lehrer als Verdachtsfälle eingestuft worden. Wie die Schulaufsicht bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier am Montag mitteilte, gelten insgesamt 429 Schülerinnen und Schüler sowie 50 Lehrkräfte als Corona-Verdachtsfälle. Einer Sprecherin zufolge ordnen die Gesundheitsämter in diesen Fällen Quarantäne an.
Die betroffenen Schulen verteilen sich demnach „weitgehend auf ganz Rheinland-Pfalz“. Bestätigte Infektionen gab es bis Freitag vergangener Woche in Schulen im ganzen Land – den Angaben der ADD zufolge insgesamt 29. Betroffen sind hier demnach nur Schüler, keine Lehrer.
Nach den aktuellsten Zahlen des Statistischen Landesamtes gab es im vergangenen Schuljahr 1490 Schulen in Rheinland-Pfalz. Damit liegt der Anteil der von bestätigten Corona-Fällen betroffenen Schulen bei zwei Prozent, der Anteil der von Verdachtsfällen betroffenen Schulen bei knapp sieben Prozent.
Am Montag vergangener Woche hatte für 400.000 Kinder und Jugendliche sowie etwa 41.000 Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz das neue Schuljahr begonnen. Fünf Monate nach Schließung aller Schulen wegen der Corona-Pandemie startete der Unterricht erstmals wieder für alle im Regelbetrieb. Im Unterricht in den Klassenräumen muss in Rheinland-Pfalz keine Maske getragen werden.
In der Pfalz wurden bis Montag sechs positive Corona-Fälle an Schulen bestätigt. Jeweils ein positiver Fall wurde an der Richard-von-Weizäcker-Realschule plus in Germesheim, am Hans-Purrmann-Gymnasium in Speyer, am Eduard-Spranger-Gymnasium in Landau, am Burggymnasium in Kaiserslautern, an der Albert-Schweitzer-Realschule plus in der Winnweiler und an der Dorschbergschule in Wörth festgestellt.