Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Ergebnis der Landtagswahl in LU amtlich: CDU gewinnt beide Mandate, keine Neuauszählung

Gewinner der Direktmandate: Marion Schneid und Raymond Höptner (beide CDU)
Gewinner der Direktmandate: Marion Schneid und Raymond Höptner (beide CDU)

Der Wahlausschuss der Stadt Ludwigshafen hat am Mittwoch die Ergebnisse der Landtagswahl vom Sonntag bestätigt. Sie sind damit gültig.

Raymond Höptner (26) und Marion Schneid (62, beide CDU) gewinnen damit die Direktmandate im Wahlkreis 36 (Ludwigshafen I: Friesenheim, Hemshof-Nord, West, Mitte, Süd, Mundenheim und Rheingönheim) und 37 (Ludwigshafen II: Pfingstweide, Edigheim, Oppau, Oggersheim, Ruchheim, Gartenstadt und Maudach).

Im Wahlkreis 36 stimmten demnach 6706 Wahlberechtigte für Raymond Höptner, 5787 für Beatrice Wiesner (31, SPD) und 4732 für den drittplatzierten Johannes Thiedig (49, AfD). Bei den Zweitstimmen wurde die SPD stärkste Kraft mit 6138 Stimmen (28 Prozent), gefolgt von der CDU mit 5227 (23,8) und der AfD mit 4840 Stimmen (22,1). Von 46.083 Wahlberechtigten gaben 22.160 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 48,1 Prozent entspricht. Das Ergebnis entspricht dem vorher bekanntgegebenen vorläufigen Wahlergebnis.

Im Wahlkreis 37 fiel das Ergebnis am Wahlabend knapp aus. Gregory Scholz (44, SPD) hatte 35 Stimmen Rückstand auf CDU-Politikerin Marion Schneid. Daraufhin hatte Scholz eine Neuauszählung gefordert, auch weil der letzte Briefwahlbezirk mehrmals ausgezählt worden war. Oberbürgermeister und Wahlleiter Klaus Blettner (58, CDU) stellte im Wahlausschuss noch mal klar: Es wird keine Neuauszählung geben. Blettner zitierte den Landeswahlleiter: Eine Neuauszählung gebe es dann, wenn substanziierte Bedenken vorlägen. Ein knappes Ergebnis oder die Neuauszählung eines Bezirks würden das nicht erfüllen. Der Briefwahlbezirk, mit dem sich das Ergebnis änderte, sei zwei Mal ausgezählt worden. Bei der vorher kommunizierten viermaligen Neuauszählung habe es sich um einen Fehler gehandelt.

Eine Korrektur

Im Wahlkreis 37 entspricht das Ergebnis beinahe dem vorläufigen Endergebnis vom Sonntag. Wie OB Blettner am Mittwoch mitteilte, wurde in zwei Fällen das Ergebnis überprüft, wobei es in einem Fall korrigiert wurde. Dabei verlor die CDU eine Zweitstimme, die neu zu den ungültigen Stimmen gezählt wird. Demnach stimmten 8249 Wahlberechtigte für Marion Schneid, 8214 für Gregory Scholz und 7810 für Christoph Schmitt (32, AfD). Bei den Zweitstimmen wurde auch hier die SPD stärkste Kraft und erhielt 8150 Stimmen (28,4 Prozent). Zweitstärkste Kraft wurde die AfD mit 7722 Stimmen (26,9), gefolgt von der CDU mit 7395 Stimmen (25,8). 28.942 von insgesamt 50.323 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 57,5 Prozent entspricht.

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