Kommentar
Erzieherin vergrault: Weckruf an Verwaltung
Unzählige Beratungen in den kommunalpolitischen Gremien und Arbeitsgruppen zum Fachkräftemangel in Kindertagesstätten, Appelle, Hilferufe und Demonstrationen von Eltern und Erziehern: Das alles hat wohl kaum echte Verbesserungen im Umgang mit Bewerbern gebracht. Erst nachdem eine hochqualifizierte Erzieherin, die inzwischen bei einem anderen Träger angeheuert hat, an die Öffentlichkeit geht, wird das Thema zur Chefsache. Es ist gut, dass OB Hebich jetzt den Druck erhöht und genauer hinschauen will. Doch das kommt viel zu spät. Der entstandene Imageschaden ist Gift fürs Bemühen der Stadt, Personal zu gewinnen.
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