Als „kleine wohlgebaute Stadt“ sah der Berliner Gymnasialdirektor Anton Friedrich Büsching „Kirchheim-Poland“ anno 1790 in seiner „Erdbeschreibung“: auf einer „gesunden Anhöhe“ gelegen, mit ungefähr 300 Häusern, zwei neuen Straßen in der Gegend des Schlosses und dem Schloss selbst, „bey welchem ein Garten ist“. Was Kirchheimbolanden angeht, scheint dem Zitat Zeitlosigkeit vergönnt, und darum hat es Klaus Kremb auch als übergreifenden Titel seines neuen Buches zur Stadtgeschichte gewählt: „...Eine kleine wohlgebaute Stadt.“