Donnersbergkreis Kultur kompakt: Neue Ausstellungen im Jüdischen Museum

Am Sonntag, 8. April, endet die Winterpause des Jüdischen Museums in Winnweiler. Es ist an diesem Tag und in der Folge wieder an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Am Sonntag ist für 15 Uhr eine Einführung in zwei neue Sonderausstellungen vorgesehen: „Die Geschichte der Glocken in Winnweiler, Alsenbrück, Hochstein und Potzbach“ und „Die Winnweilerer Schützenvereine und ihre Schießstände und Schützenhäuser – gestern und heute“. Beide Sonderausstellungen enden am 22. Juli. Im Anschluss an diese Einführung erfolgt auch eine Führung zu den zahlreichen Neuzugängen des Museums. Dabei ist neben anderem besonders hervorzuheben eine Torazeigersammlung im jüdischen Bereich, die 38 interessante Objekte – fast allesamt Silberschmiedearbeiten des 19. Jahrhunderts, teilweise auch unter Mitverwendung von Elfenbein und Holz – umfasst. Alle diese Neuzugänge verdankt das Museum dem Kunst- und Kulturwissenschaftler Robert Erb aus Westerland/Sylt. Robert Erb ist ein Urgroßneffe des aus Winnweiler stammenden berühmten Neurologen Wilhelm Erb. Von einer großen Sammlung von Raritäten, Antiquitäten und Kuriositäten aus dessen Nachlass, die Robert Erb in den letzten Wochen ebenfalls dem Museum zukommen ließ, wird demnächst noch ausführlicher berichtet werden. Auch die Gienanthabteilung des Museums hat im vergangenen Jahr wieder einige wertvolle Neuzugänge erhalten, die bei dieser Gelegenheit ebenfalls nochmals vorgestellt werden. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. … und wieder träumt der Seemann: Das aktuelle Projekt des Ensembles Blaues Haus kommt am 15. April in einer Nachmittagsvorstellung um 17 Uhr zur Aufführung. Das Ensemble wird begleitet von der Haus-Band. Das Theater weist darauf hin, dass es aus baulichen Gründen derzeit am Blauen Haus kaum Parkplätze gibt. Das Gymnasium Weierhof stellt aber den Parkplatz an der Aula zur Verfügung, merkt das Theater dankbar an. Am Sonntag, 15. April, gastiert um 17 Uhr „Petermann’s Swing Partie“ im Paul-Schneider-Gymnasium in Meisenheim. Das Repertoire der Bigband umfasst klassischen Swing, lateinamerikanische Rhythmen und modernen Jazzrock von Glenn Miller bis Peter Herbolzheimer. Kartenreservierungen sind unter der Telefonnummer 06753 2207 möglich. Studenten und Jugendliche sind frei. Für Mittwoch, 11. April, um 19.30 Uhr lädt der Träger- und Förderverein Synagoge Meisenheim ins Haus der Begegnung ein zum Vortrag: „Warum so viele Gebote?“ Referent ist der Heidelberger Hochschul-Rabbiner Shaul Friberg. Er berichtet über die Traditionen und Gebote im Judentum. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.