Neustadt. Spanien, Skandinavien, der Balkan, der keltische Rand Europas und die Musik der Sepharden, der aus Spanien vertriebenen Juden – die musikalischen Traditionen, die Ana Alcaide in ihren Stücken verbindet, wirken auf den ersten Blick fast unvereinbar, doch die Klangwelten, die die Sängerin und Nyckelharpa-Spielerin als Toledo aus diesem bunten Mix entstehen lässt, sind ausgesprochen intensiv und entfalten eine geradezu suggestive Wirkung, wie ihr Konzert am Samstag beim Kulturverein Wespennest bewies.