Von einer einzigen Ausstellung zu sprechen, ist falsch. Es sind viele, in verschiedenen Museen, über die ganze Stadt verteilt. Aber sie haben alle ein Thema: „Straßburg 1880 bis 1930“, und sie zeigen, wie am Rhein ein kultureller Austausch funktionierte, der bis vor gar nicht langer Zeit noch von nationalstaatlichem Getöse übertönt wurde. „Labor Europas“ heißt das große Projekt, bei dem mit den hoffentlich zahlreichen Besuchern nun auch die Straßburger selbst die Vergangenheit neu sehen lernen.