Gesundheit RHEINPFALZ Plus Artikel Zur Sache: Mausarm ist keine Bagatelle

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Laut einer US-Studie leiden durchschnittlich neun Prozent der Berufstätigen unter einem sogenannten Mausarm, dem RSI-Syndrom (Repetitive Strain Injuries). Überdurchschnittlich hoch – mit bis zu elf Prozent – ist die Quote bei den 50- bis 65-jährigen.

Das RSI-Syndrom hat sich zu einem ernst zu nehmenden medizinischen Problem entwickelt. Nicht nur wegen seiner Häufigkeit, sondern auch, weil dadurch 44 Prozent der Betroffenen in ihren Alltagsbewegungen eingeschränkt sind. Bei einer Bürotätigkeit wird das RSI-Syndrom in Deutschland bis heute nicht als Berufskrankheit anerkannt. Einzige Ausnahme sind Berufe, in denen Beschäftigte mit schweren, handgeführten Maschinen wie Presslufthammer und Schlagbohrmaschine arbeiten müssen.

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