Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel BASF ändert Strukturen: Kein krummes Ding

Blick auf das BASF-Stammwerk in Ludwigshafen: Dort arbeiten 34.408 Beschäftigte.
Blick auf das BASF-Stammwerk in Ludwigshafen: Dort arbeiten 34.408 Beschäftigte.

Die BASF verändert Strukturen. Das kann verunsichern. Aber schmerzhafte Schnitte sind für die Mitarbeiter nicht zu erwarten.

Die BASF wird nicht zerschlagen, es werden keine Stücke herausgetrennt, um sie zu verkaufen, es gibt kein neues Sparprogramm, mit dem Arbeitsplätze abgebaut werden. Der Ludwigshafener Chemiekonzern will seine Geschäftsbereiche Agrarchemie, Batteriematerialien und Coatings besser aufstellen im aktuell besonders harten Wettbewerb. Das sind Bereiche, denen das Unternehmen attraktive Gewinne auch in den kommenden Jahren zutraut, wie die BASF am Donnerstag ebenfalls kommunizierte. Diese Gewinne will der Konzern gerne selbst einstreichen.

Gleichwohl: Die BASF spricht ganz bewusst sehr früh über ihre Pläne, obwohl Einzelheiten noch nicht ausgearbeitet sind. Wenn nun neue Gesellschaften entstehen, in die 2390 Mitarbeiter im Stammwerk wechseln sollen, und noch nicht klar ist, wie das ablaufen soll, dann kann das verständlicherweise verunsichern. Aber Vorstand wie Betriebsrat haben ein lebhaftes Interesse daran, dass der Übergang gelingt. Das hat in solchen Fällen in der Vergangenheit häufig funktioniert: geräuscharm und sicher für die Beschäftigten.

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