Klimaschutz Nach langer Pause wieder Fridays-For-Future-Demos

Ein Blick auf die Menschenkette in Kaiserslautern.
Ein Blick auf die Menschenkette in Kaiserslautern.

Nach monatelanger Pause ist die Bewegung Fridays for Future auch in Rheinland-Pfalz wieder für Klimaschutz auf die Straße gegangen. In der Pfalz gab es Demonstrationen in Kaiserslautern, Landau, Speyer und Neustadt. In Mainz nahmen nach Polizeiangaben mehr als 500 Menschen an einer Fahrraddemonstration teil, um für eine klimafreundliche Verkehrswende zu protestieren. „Das ist der erste Schritt, das Klimathema wieder vorne auf die Agenda zu bringen“, sagte der Mainzer Maurice Conrad, der bei der Landtagswahl auf der Klimaliste kandidiert hatte. Als Aktion biete sich eine Fahrraddemonstration an, weil dabei der coronabedingte Abstand gut eingehalten werden könne.

Menschen verschiedener Altersgruppen radelten mit Corona-Schutzmaksen bei Schneeregen durch die Innenstadt - begleitet von klingelnden Glöckchen. „1,5 Grad“ war auf mehreren Pappschildern zu lesen. Fridays for Future appellierte damit in mehr als 200 deutschen Städten an die Weltgemeinschaft, die Erderwärmung nicht über 1,5 Grad ansteigen zu lassen.

In Koblenz und Saarbrücken waren auch Demonstrationen angekündigt. Fridays for Future hatte am 19. März unter dem Motto „#NoMoreEmptyPromises – keine leeren Versprechungen mehr“ zum globalen Klimastreik in mehr als 200 Städten in ganz Deutschland aufgerufen. Weltweit waren in rund 50 Ländern Kunstaktionen, Fahrrad-Demos und Präsenzkundgebungen geplant. Pandemiebedingt verlagerte sich ein Teil des Protests ins Internet – mit mehreren Livestreams und einer Foto-Upload-Aktion.

x