WM kompakt Nach dem deutschen WM-Aus : Niedergang und Entfremdung

Der DFB-Tross hat Katar verlassen.
Der DFB-Tross hat Katar verlassen.

Die Rückkehr nach einem großen Turnier ist etwas Besonderes – wenn es erfolgreich war. Das war die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar für die deutsche Nationalmannschaft wahrlich nicht. Es war ein trauriger Trip in die Wüste – raus nach der Vorrunde. DFB-Präsident Bernd Neuendorf erwartet von der sportlichen Leitung eine Analyse und Perspektiven. Doch für ihn ist das Aus im Grunde genommen ein großes Unglück, denn der sportliche Niedergang lenkt von dem des Verbands ab.

Wie haben Sie sich gefühlt, als die Sieg-Niederlage gegen Costa-Rica feststand und klar war, dass die deutsche Mannschaft nach Hause fahren muss? Wütend? Traurig? Oder war es Ihnen eher egal? Es ist doch so: Die besondere Beziehung, die Deutschland zu seiner Nationalmannschaft hatte, gibt es nicht mehr.

Das letzte Spiel der Deutschen haben übrigens weniger Menschen im Fernsehen geschaut als das Endspiel der DFB-Frauen bei der EM im Sommer gegen England. Überhaupt könnten sich die Herren einiges abschauen. Andere Nationen sind da weiter.

Von anderen lernen - aber auch an die eigenen fassen: Wir haben uns die Gründe angeschaut, warum Deutschland gescheitert ist, welcher Spieler für das Scheitern stehtund wie sich die deutschen Kicker im Einzelnen angestellt haben.

Derweil laufen in Katar die Achtelfinals. Die Niederlande hat gegen die US-Boys gewonnen. Alles dazu und zum Spiel zwischen Argentinien und Australien lesen Sie im E-Paper der RHEINPFALZ am SONNTAG. Dort steht auch, wie sich die Adler Mannheim im Winter Game geschlagen haben, welcher NFL-Quarterback sein Comeback nach einem Sex-Skandal feiern könnte und alles zur Fußball-Oberliga.

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