Landau Scheibenpicker: Keine weiteren Fälle, aber auch keine Spur

Bei seinem letzten Versuch war der Täter gescheitert. Seitdem hat es keine weiteren Fälle gegeben.
Bei seinem letzten Versuch war der Täter gescheitert. Seitdem hat es keine weiteren Fälle gegeben.

So schnell, wie die Masche in Landau aufgekommen war, so schnell war sie auch wieder vorbei: Im Sommer 2021 hatte es mehrere Einbrüche und Einbruchsversuche in Juweliergeschäfte in Landau gegeben. Dabei hatten der oder die Täter vermutlich mit einer Spitzhacke ein Loch in Schaufensterscheiben geschlagen und durch das kleine Loch zusammengerafft, was an Wertvollem in der Auslage lag. Zweimal war derselbe Laden das Ziel: das Juweliergeschäft Barth am Kleinen Platz in Landau, wo es der Täter auf teure Uhren abgesehen hatte. Erstmals war dies in der Nacht auf den 9. Juli 2021 gegen 3 Uhr der Fall gewesen, dann nochmals in den frühen Morgenstunden des 25. Juli, einem Sonntag. In beiden Fällen wurde die Schaufensterscheibe vermutlich mit einem spitzen Gegenstand eingeschlagen. Nicht überraschend: Die Polizei vermutete von Anfang an einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten. Es wurden Schmuck und Uhren im Wert von mehreren 10.000 Euro entwendet. Im September 2021 war in ein weiteres Juweliergeschäft in der Innenstadt eingebrochen worden, allerdings auf etwas anderem Weg: Der Täter hatte ein Oberlicht zerstört und war dadurch ins Schaufenster geklettert. Einen letzten Versuch hatte es Anfang November gegeben: Da war ein kleines Loch in die Schaufensterscheibe eines Juweliers in der Fußgängerzone geschlagen worden, doch das war nicht groß genug, um Beute zu machen. Damals hatte es eine Täterbeschreibung gegeben: Der Einbrecher soll 1,65 bis 1,70 Meter groß und schlank sein. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover über einem weißen T-Shirt und eine blaue OP-Maske. Außerdem hatte er ein nicht näher beschriebenes Schlagwerkzeug dabei. Die Ermittlungen verliefen ergebnislos, wie die Polizei jetzt auf Anfrage mitteilte. Täterhinweise hätten sich nicht ergeben.

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