Hüffler
Kaufangebot für die katholische Kirche in Hüffler – Auch ein Pfarrheim soll veräußert werden
Die Kirche „Maria Königin“ in Hüffler wurde 1957 auf einem Hügel am Ortsausgang gebaut. Der geradlinige Bau mit großen, bunten Fenstern ist im März 2026 profaniert worden. Anschließend startete ein Bieterverfahren für das ehemalige Gotteshaus. Die Pfarrei setzte ein Mindestgebot von 60.000 Euro fest. Bevorzugt werden sollen Interessenten mit Ideen für ein soziales Konzept. Pfarrer Nils Schubert von der Pfarrei Heiliger Remigius informiert: „Wir haben ein privates Gebot für die Kirche, das alle Kriterien erfüllt.“ Der Verwaltungsrat der Pfarrei entscheide im Juni über den Verkauf.
Weitere Kirche wird verkauft
Hüffler ist bereits die vierte Kirche, die von der Pfarrei in Kusel aufgrund des Finanzdrucks abgestoßen wird. Die Kirche in Rammelsbach ist an die Ortsgemeinde verkauft worden. Die Kirche in Ulmet erwarb Roland Preis im Bieterverfahren. Das Gotteshaus in Steinbach soll ebenfalls verkauft werden.
Die fünfte Kirche steht nun zur Disposition: die 1934 erbaute Kirche Christ König in Hoof. Dort sei für Mittwoch, 10. Juni, 19 Uhr, eine Gemeindeversammlung geplant, bei der über die Verkaufspläne informiert werden soll, kündigt Schubert an.
Damit bleiben der Pfarrei mit knapp 6300 Katholiken in 67 Ortsgemeinden in drei Landkreisen neben der Pfarrkirche in Kusel noch die Kirchen in Glan-Münchweiler, Nanzdietschweiler, auf dem Remigiusberg sowie in Reichenbach-Steegen. Ferner will sich die Pfarrei von dem Pfarrhaus in Glan-Münchweiler trennen. Das Anwesen in Nachbarschaft zum Pfarrheim in der Marktstraße war nach dem Auszug von Pfarrer Alexander Pommerening im Jahr 2014 an privat vermietet. Die Mieter seien im vergangenen Jahr ausgezogen, berichtet Schubert.