Rheinpfalz Gläubige sollen enger zusammenrücken

Mit einem Gottesdienst in der St. Pirminius-Kirche in Glan-Münchweiler verabschiedete sich der katholische Pfarrer Alexander Pommerening gestern von seiner Pfarrei. Pommerening hatte zehn Jahre lang die Pfarreiengemeinschaft Glan-Münchweiler betreut, zu der auch die Pfarreien Herz Jesu Nanzdietschweiler und St. Josef Steinbach gehören. Er wird künftig in Wörth tätig sein.
Hintergrund für den Abschied ist die „Gemeindepastoral 2015“ mit der die Diözese Speyer eine Neuordnung der Pfarrgemeinden vornimmt (wir berichteten). Im nächsten Jahr werden einige vorher eigenständige Pfarrgemeinden zu der Großpfarrgemeinde Kusel zusammengefasst. Pommerening machte dafür finanzielle Gründe, Priestermangel, Kirchenaustritte, demografischen Wandel und die zurückgehenden Gottesdienstbesucher verantwortlich. Die Neuordnung der Pfarrgemeinden dürfe jedoch nicht zur Resignation und Lähmung führen, sagte er, sondern solle als Neuanfang des geistlichen Lebens betrachtet werden, der nötig und zukunftsweisend sei. Er müsse dazu führen, dass Grenzen der einzelnen Gemeinden überwunden werden und die Gläubigen enger zusammenrücken. Im Anschluss fand im Pfarrhaus ein Empfang statt. Manfred Weißmann, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler, Ortsbürgermeister Fred Müller und der stellvertretende Vorsitzende der Kirchengemeinde, Hans Lenhard , würdigten die Arbeit des scheidenden Pfarrers und überbrachten Glückwünsche für seinen weiteren Weg. Weitere Abschiedsgottesdienste finden am kommenden Samstag, 18.30 Uhr, in Nanzdietschweiler und Sonntag, 9.30 Uhr, in Steinbach statt. (say)