Kirchheimbolanden
Lange ersehnte Nachricht aus Mainz: Bürgerbus steht vor dem Start
Der Bürgerbus soll eine wichtige Lücke in der Mobilität der Bürgerinnen und Bürger schließen. Vor allem älteren Menschen soll er den Weg zu Arzt, Verwaltung oder Supermarkt erleichtern. Nun ist der Start in greifbare Nähe gerückt: Nach monatelangem Warten ist der Förderbescheid aus dem Mainzer Verkehrsministerium am Donnerstag eingetroffen – die heiße, letzte Phase der Vorbereitung kann beginnen.
Denn erst nach dieser Bewilligung dürfen Fördermittel ausgegeben werden. Darum kann die Verbandsgemeinde erst jetzt damit den Umbau der beiden Kleinbusse angehen, Trittstufen und Haltegriffe einbauen. Und sie kann die für Buchung und Fahrtenplanung benötigte Software kaufen und dann mit den Schulungen der Telefon- und Dispositionsteams beginnen. Rund 30 Menschen hatten sich bereit erklärt, das Projekt ehrenamtlich zu unterstützen, etliche auch als Fahrer.
Ein Viertel der Kosten bis 2026 gedeckt
Es sei „ein bedeutender Schritt in Richtung einer verbesserten Mobilität in unserer Verbandsgemeinde“, sagt Bürgermeisterin Sabine Wienpahl über den Bürgerbus, der auf Bestellung – spätestens am Vortag – Strecken innerhalb der Verbandsgemeinde fährt und vielen Bürgern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern soll. Wienpahl gibt sich nun „zuversichtlich, dass wir mit dem Bürgerbus spätestens im August starten können“.
Auf 8500 Euro beläuft sich der Zuschuss des Landes. Insgesamt rechnet die VG für den zunächst bis zum Jahr 2026 geplanten Betrieb mit Kosten von rund 35.000 Euro – für Benzin, Versicherung, Wartung, Büromaterial und einiges mehr. 14.000 Euro sollen in diesem Zeitraum durch Sponsorenwerbung sowie in den Bussen aufgestellte Spendendosen zusammenkommen. Wenn diese Rechnung aufgeht, muss die Verbandsgemeinde bis 2026 rund 12.500 Euro stemmen.