Maschinenbau / Künstliche Intelligenz RHEINPFALZ Plus Artikel KSB erhöht Beteiligung an KI-Unternehmen

AI-omatic-Gründerin Lena Weirauch zeigt, wie der Algorithmus vor Ausfällen warnt. Von links Stephan Bross, Mitglied der KSB-Gesc
AI-omatic-Gründerin Lena Weirauch zeigt, wie der Algorithmus vor Ausfällen warnt. Von links Stephan Bross, Mitglied der KSB-Geschäftsführung, Stephan Timmermann, Sprecher der KSB-Geschäftsleitung, Lena Weirauch und Björn Schulz, Ai-omatic-Technikchef.

Der Frankenthaler Pumpen-, Armaturen- und Servicekonzern KSB baut seine Partnerschaft mit AI-omatic Solutions deutlich aus.

KSB erhöht seine Beteiligung an dem Hamburger KI-Start-up von bisher 5 Prozent auf nun 47 Prozent. Das hat der Frankenthaler SDax-Konzern am Freitag mitgeteilt. Mit dem Schritt will KSB das Angebot für seine Kunden im Bereich KI-gestützter Serviceplattformen vertiefen.

Schon die Anfänge der Beteiligung an AI-omatic Solutions 2024 hätten KSB technologische und geschäftliche Vorteile geschafft, so der Konzern aus der Pfalz. „Die digitale Vernetzung von Maschinenkomponenten unter Einsatz von KI“ biete einen Mehrwert für die Maschinenhersteller und für deren Kunden, sagt Stephan Timmermann, Sprecher der KSB-Geschäftsleitung. Sie „erlauben ein ganz neues Portfolio an wichtigen Dienstleistungen wie vorbeugender Wartung; die KI-Plattform des Unternehmens ermöglicht eine Anlagenüberwachung, die weit über einzelne Komponenten wie Pumpen hinausgeht“.

Mit KI noch größere Anlagen überwachbar

KSB bietet mit seinem „KSB Guard Monitoring Service“ bereits eine Lösung zur Pumpenüberwachung. Die Technologie von Ai-omatic erweitere diese auf komplette Maschinenparks bis hin zu ganzen Industrieanlagen. Damit könne man Kunden nun „ganzheitliche Anlagenüberwachung aus einer Hand bieten“, sagt Timmermann. Die Daten der KSB-Sensorik fließen den Angaben zufolge in die Software von AI-omatic ein und werden dort mit KI-basierten Modellen ausgewertet.

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