„Schön tief eintauchen.“ Mit – zugegeben – ein wenig Überwindung jongliere ich die lange Stange in Richtung Klärbecken. An ihrem Ende hängt ein Plastikgefäß. Meine Aufgabe: eine Probe des sogenannten Belebtschlamms nehmen. „Das reicht schon, jetzt hier in das Glas füllen“, weist mich Simon Sproß an. Der „Abwassermeister“ kennt hier in der Kriegsfelder Kläranlage jeden Handgriff aus dem Effeff. Sproß sorgt dafür, dass aus den Abwässern der Gemeinde wieder sauberes Wasser wird. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Abwassermeister, das ist sein Traumberuf, sagt er.