Gesundheit RHEINPFALZ Plus Artikel Zur Sache: So beugen Sie vor

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Konsequenter Sonnenschutz: Vor allem Menschen mit heller Haut sollten starke UV-Strahlung meiden. An Tagen, an denen die Sonne intensiv scheint, sollte man mittags nicht nach draußen gehen. Ansonsten ist es wichtig, sich durch Kleidung (Hüte, langärmelige T-Shirts, Sonnenbrille) und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor so gut wie möglich vor UV-Strahlung zu schützen. Solarienbesuche sind tabu, da sie das Hautkrebs-Risiko erhöhen. Bei Kindern sollte man besonders konsequent auf Sonnenschutz achten, da ihre Haut sehr sonnenempfindlich ist.

Regelmäßiges Hautkrebs-Screening: Gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre Anrecht auf eine für sie kostenlose Hautkrebs-Früherkennung. Beim Screening wird die Haut auf krebsverdächtige Veränderungen hin untersucht.

Haut beobachten: Vor allem Menschen, die bereits Hautkrebs hatten, sollten sich regelmäßig von Kopf bis Fuß untersuchen. Wer allein ist, kann einen Handspiegel zu Hilfe nehmen. Basalzellkarzinome treten vor allem an Stellen auf, die der Sonne ausgesetzt sind (Gesicht, Schultern). Sie können aussehen wie kleine Knötchen, Narben, Flecken, Wunden oder Wucherungen. Auffällige Stellen, die wachsen, nicht heilen oder bluten, sollte man einem Arzt zeigen.

Ernährung: Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung ist ratsam. Die regelmäßige Einnahme von Vitamin B3 kann Patienten, die stark zu Basalzellkarzinomen neigen, ein Stück weit vor neuen Tumoren schützen. Bei einer Studie sank ihr Risiko, ein neues Karzinom zu bekommen, immerhin um 20 Prozent. Eine allgemeine Empfehlung, das Vitamin zu nehmen, gibt es aber nicht.

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