Im Garten
Was es mit Glücksklee auf sich hat
Vierblättriger Glücksklee, den es zum Jahreswechsel in Töpfchen überall im Angebot gibt, ist mit dem heimischem Wiesenklee nicht verwandt. Der aus Mexiko stammende Glücksklee ist ein Gewächs aus der Gattung Sauerklee, die zur Familie der Sauerkleegewächse gehört. Der Glücksklee trägt immer vierteilige Blätter, die sich abends aber genauso „schlafen legen“ wie die des Wiesenklees.
Die Pflanze sollte nicht als Wegwerfware behandelt werden. In ein größeres Behältnis umgetopft, an einem hellen, relativ kühlen Ort aufbewahrt und mäßig feucht gehalten, erfreut der Glücksklee alsbald mit rosa oder roten Blüten. Die warme Fensterbank über der Heizung bringt ihn allerdings relativ zügig um. Über Sommer bis in den Herbst kann der Topf draußen im Halbschatten stehen. Gießen nicht vergessen, auch mal düngen und vor dem Frost ins Haus holen. Wer den Klee etwa fünf Zentimeter tief in den Gartenboden setzt, kann ihn schön wachsen sehen. Frostschutz, etwa mit Vlies, ist notwendig.
Auch Fieberklee ist nicht mit dem Klee verwandt. Hier handelt es sich um eine klein bleibende Wasserpflanze aus der Familie der Fieberkleegewächse, die in freier Natur vom Aussterben bedroht ist. Als Zierpflanze eignet sie sich zum Beispiel für kleine Gartenteiche.
