Politik Rotlicht-Razzia: Polizei geht gegen Schleuser vor

Placeholder-Image

«Frankfurt.» Mit einer Großrazzia hat die Bundespolizei ein mutmaßliches Netzwerk im Schleuser- und Rotlichtmilieu zerschlagen. Mehr als 1500 Beamte durchsuchten gestern Morgen zeitgleich 62 Bordelle, Büros und Wohnungen in zwölf Bundesländern, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitteilte.

Auch in Speyer, Mannheim und Karlsruhe war die Polizei im Einsatz. In Speyer sei es um drei Objekte gegangen, Festnahmen habe es dort keine gegeben. Laut Bundespolizei wurden bundesweit mehr als 100 Menschen vorläufig festgenommen. Hauptbeschuldigte in dem Verfahren sind laut Generalstaatsanwaltschaft eine 59-jährige Thailänderin und ihr 62-jähriger deutscher Lebensgefährte. Beide wurden in Siegen verhaftet. Sie sollen mit weiteren Mittätern ein bundesweites Netzwerk aufgebaut haben, das thailändische Frauen und Transsexuelle nach Deutschland brachte, damit sie sich hier prostituieren. Zum Kern der Gruppierung gehören nach Behördenangaben 17 Beschuldigte. Die 59-jährige mutmaßliche Drahtzieherin soll in Thailand gezielt Frauen und Transsexuelle angeworben und mit Touristenvisa in die Bundesrepublik gebracht haben. Zeitgeschehen

x