Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Erschossene Polizisten: Mehr Schutz für die Beschützer

Mayweilerhof: Polizeibeamte stehen an einer Absperrung an der Kreisstraße 22.
Mayweilerhof: Polizeibeamte stehen an einer Absperrung an der Kreisstraße 22.

Der Tod zweier Polizisten zeigt, dass der Schutz unserer Sicherheit lebensgefährlich sein kann. Das muss anerkannt werden.

Polizisten sind in diesen Zeiten oft die Prügelknaben der Nation. Sie werden beschimpft, es fehlt der nötige Respekt ihnen gegenüber und es ist nur noch sehr selten die Rede vom „Freund und Helfer“. Dabei wurde mit der Tat in Kusel, bei der zwei Polizisten brutal getötet wurden, wieder einmal deutlich, dass die Männer und Frauen in Uniform mitunter ihr Leben riskieren, um den Schutz der Gemeinschaft zu gewährleisten. Den beiden Beamten, 24 und 29 Jahre alt, wurde ihr Leben genommen.

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Die Hintergründe der schockierenden Tat sind noch nicht aufgeklärt. Fakt ist, dass Angriffe auf Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr in den vergangenen Jahren massiv zugenommen haben und es im Internet viele Tipps gibt, wie man es der Polizei im Einsatz richtig schwer machen kann. Für manche ist das schon zu einer Art Sport geworden, um damit Systemkritik zu üben.

Die Ordnungshüter verdienen deutlich mehr Wertschätzung für ihre Arbeit. Der jungen Frau und dem jungen Mann hilft das nicht mehr. Aber ein mitfühlendes Wort bei der nächsten Kontrolle zeigt ihren Kollegen, dass die Mehrheit der Bevölkerung ihren Dienst nicht missen möchte und froh ist, dass sie für unser aller Sicherheit sorgen.

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