Unternehmen RHEINPFALZ Plus Artikel BASF will weiteren Stellenabbau in Ludwigshafen nicht beziffern

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Der Chemiekonzern BASF hält sich bedeckt, was den Umfang des angekündigten weiteren Personalabbaus in seinem Stammwerk in Ludwigshafen betrifft.

Im Februar 2024 hatte der Konzern eine weitere Runde von Sparmaßnahmen angekündigt mit Schwerpunkt auf dem Standort Ludwigshafen. Damit sei auch ein Stellenabbau verbunden, hieß es damals, dessen Umfang bislang allerdings im Dunkeln blieb. Der Grund für die Sparmaßnahmen: Das Stammwerk schreibt anhaltend rote Zahlen. Kostensenkungen von einer Milliarde Euro soll das neue Programm bringen. BASF-Finanzvorstand Dirk Elvermann sagte am Freitag, dass nun die entsprechenden Einsparmaßnahmen nahezu vollständig geklärt seien. Sie könnten „in Kürze zügig“ umgesetzt werden.

Den Umfang des neuen Personalabbaus allerdings wollte der neue BASF-Chef Markus Kamieth auf Nachfrage ausdrücklich nicht nennen. Es gebe intensive Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern, sagte Kamieth, und er habe nicht die Absicht jedes Quartal neue Zahlen zum Personalabbau zu nennen. Der BASF-Chef bestätigte aber, dass es zu einem Stellenabbau kommen werde. Er sagte auch, dass die BASF die Schließung weiterer Produktionsanlagen im Stammwerk erwägen müsse. Ein Sparprogramm aus dem Jahr 2023, das gerade umgesetzt wird, sieht die Stilllegung von elf Anlagenkomplexen und den Abbau von 1800 Stellen in Ludwigshafen vor.

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