Politik BASF: Lehren aus dem Debakel mit der TDI-Fabrik

Placeholder-Image

«Ludwigshafen». Beim Bau einer riesigen Fabrik zur Produktion der Grundchemikalie Acetylen in Ludwigshafen zieht die BASF Lehren aus der ungewöhnlichen Pannenserie in der neuen TDI-Anlage.

Die Fabrik zur Herstellung der Chemikalie TDI, aus der vor allem Weichschäume zur Produktion von Matratzen und Polstern entstehen, ist bisher mit einer Investitionssumme von einer Milliarde Euro das größte Einzelprojekt in der BASF-Geschichte. Nach einer für den Konzern sehr außergewöhnlichen Serie von technischen Pannen beim Bau der Anlage, nahm die neue TDI-Fabrik Ende Juli – und damit dreieinhalb Jahre nach dem ursprünglich geplanten Produktionsstart – den regulären Betrieb auf. Anders als bei der TDI-Anlage trage die BASF beim Bau der Acetylen-Fabrik die gesamte Verantwortung für die Großbaustelle, sagte der BASF-Ingenieur und Projektleiter Bora Ipek. Bei der TDI-Anlage war die Projektleitung an einen großen US-Konzern vergeben worden. Der Bau der neuen Acetylen-Fabrik ist das größte laufende Investitionsprojekt im BASF-Stammwerk mit rund 35.000 Mitarbeitern. Die Arbeiten an der Anlage, die Ende 2019 in Betrieb gehen soll, lägen im Zeitplan, sagte Ipek. Wirtschaft

Mehr zum Thema
x