Politik BASF-Betrugsfall: Personalüberlasser sollen beteiligt sein

«Ludwigshafen». Die Firmen, die zusammen mit BASF-Mitarbeitern das Unternehmen um Millionen Euro betrogen haben sollen (wir berichteten gestern), waren im Bereich Personalüberlassung tätig.
Das sagte ein BASF-Sprecher gestern. Welche Arbeitskräfte die Firmen vermittelten, wurde nicht bekannt. Laut Staatsanwaltschaft in Kaiserslautern wird gegen fünf Verdächtige einer noch ungenannten Anzahl von Firmen ermittelt, außerdem gegen vier Beschäftigte der BASF „einer unteren Führungsebene“. Einer davon ist nicht mehr am Leben. Er verstarb laut ermittelnder Staatsanwaltschaft in Frankenthal am 5. Februar. Anzeichen für eine Fremdeinwirkung gebe es bisher nicht. Nach RHEINPFALZ-Informationen setzte der Mann seinem Leben selbst ein Ende. Eine umfangreiche Durchsuchung der Büros und der Wohnungen der Tatverdächtigen hatte bereits am 30. Januar stattgefunden. Am selben Tag wurden die BASF-Mitarbeiter am Standort darüber informiert. Es wurden umfangreiche Unterlagen und Daten sichergestellt. Ob die acht Beschuldigten sich zu den ihnen vorgeworfenen Straftaten bereits geäußert haben, ließ die Staatsanwaltschaft gestern offen. Wirtschaft